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Mittwoch, 1. August 2012

Kochkunst #2 {Englische Toffee-Apfel-Tarte}

Gleich mal zu allererst: ICH. BIN. BLÖD!
Vor lauter Freude über den gelungenen und wohl besten Apfelkuchen der Welt habe ich total vergessen, dass Kunstwerk zu fotografieren NACHDEM es aus dem Ofen kam. Das obrige Foto zeigt die Tarte also vor dem Backen. Nichtsdestotrotz möchte ich euch dieses fabelhafte Rezept nicht vorenthalten.

Anfangs hat mich die Idee, geschlossene Dosen 3 Stunden lang im Wasserbad zu kochen etwas verschreckt, vor allem als ich die Explosionswarnung las. Ich kann euch aber versichern: Es funktioniert.


Aber jetzt mal von vorn:
In einem großen Topf 2 Dosen gezuckerte Kondensmilch (je 400g) vollständig (!!) mit Wasser bedecken, zum kochen bringen und zugedeckt ca. 3 Stunden köcheln lassen. Falls der Wasserstand sinkt, unbedingt Wasser nachgießen. Beiseite stellen und ausküheln lassen - die Kondensmilch hat sich jetzt in Toffe-Creme verwandelt :)

In der Zwischenzeit den Mürbteig machen. 125g kalte Butter mit 100g Puderzucker und einer kleinen Prise Salz mischen. 250g Mehl, abgeriebene Schale einer halben Zitrone und 2 Eigelbe untermischen. Dünn mit Mehl besäuben, zu einer dicken Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank damit. 
Dann eine Tarte- oder Springform mit dem Teig auslegen und an den Rändern hochziehen. Nochmal mindestens eine Stunde kaltstellen.


Den Backofen auf 180°C vorheizen. 4 mittelgroße Äpfel schälen (am liebsten Granny Smith), vierteln und das Kerngehäuse entfernen. In dünne Scheiben schneiden und mit 4 EL Puderzucker vermischen.


Die gesamte Toffeemasse auf dem Teigverstreichen und die Äpfel darauf verteilen. Auf der untersten Schiene des Ofens etwa 40 Minuten backen.



Ein Traum! Das Leben ist schön!



Freitag, 15. Juni 2012

Andi goes Falafel

Hallo liebe Welt!
Vor kurzem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Falafeln gegessen.
Normalerweise kann man mich für allzu wilde Essensexperimente nicht begeistern, in dieses Abenteuer musste ich mich aber einfach stürzen. Das lag vor Allem an meinen liebsten Kommilitoninnen, die meine Zweifel durch ihre großen Augen beim Wort "Falafeln" beseitigt haben.

Und der Abend war auf jeden Fall mein kulinarisches Highlight in diesem Monat!
Falafeln, das sind frittierte Bällchen aus Kichererbsenmehl - Eine Spezialität aus Nordafrika.
Auf den ersten Blick sehen die vegetarischen Bällchen aus wie Hackfleisch.
Auch der  Falafel-Geschmack ist nicht typisch "neutral-vegetarisch", wie ich z.B. den von Tofu bezeichnen würde. Die Bällchen schmecken würzig, sind im Idealfall schön kross und einfach lecker!

Für den Teig braucht ihr Kichererbsenmehl + Wasser.
Wir haben dieses Kichererbsenmehl verwendet. 
Die Packung sieht nicht sehr groß aus, reicht aber auf jeden Fall für 4 hungrige Mädels!

http://biovyana.com/482-742-large/kichererbsenmehl-geroestet-bohlsener-muehle.jpg
Eine Anleitung, wie ihr die Masse herstellt, findet ihr auf der Packung. Die Zubereitung ist aber wirklich kinderleicht! Ihr müsst nur die angegebene Menge Wasser mit dem Mehl verrühren, etwas aufquellen lassen und schon kann die Batzerei beginnen :) Formt runde Bällchen oder Taler aus der Masse und bruzzelt sie in der Fritteuse. Wenn ihr keine Fritteuse habt, könnt ihr die Falafeln auch einfach in der Pfanne braten, so wie wir das gemacht haben.





Ich habe versucht annähernd runde Bällchen zu formen...
...und meine Freundin bruzzelte die Falafeln in der Pfanne.

Die Falafeln haben wir in Wraps oder in türkischem Fladenbrot gegessen.
Unsere Zutaten waren in hübschen bunten Schälchen angerichtet:
Salat, Tomaten, Gurken, Schafskäse und Mozzarella-Käse.
Alles schön schlicht und gesund also ;-)

Mit vielen bunten Schüsselchen, sieht das Buffet super aus!
Hmmmh...Die Soße war ein Traum!
Meine Lieblingszutat war mit Abstand die Joghurt-Soße!
Für die Soße haben wir Joghurt, Gurken, verschiedene Gewürze, Knoblauch und Schnittlauch verwendet. Das Ganze hat dann ein bisschen wie Tsatziki geschmeckt.

Hier seht ihr unsere wunderschöne Tafel (kurz bevor wir uns auf das Essen gestürzt haben).
Wenn ihr ein erfrischendes, leichtes Sommer-Gericht sucht, sind Falafen genau richtig!
Die Zubereitung ist super einfach und macht mit Freunden auch sehr viel Spaß :)
Diesen Tipp wollte ich heute mal loswerden! Und dann gibt es da noch was zu sagen:

Liebe Anna, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu deinem super Abitur!

 

Montag, 19. März 2012

Kochkunst #1 {Couscous-Salat mit Kräuteraprikosen und Feta}

Gestern Abend habe ich mal ein neues Couscous-Rezept ausprobiert, um heute in der Mittagspause nicht nur mich, sondern auch meine Freundinnen mit dem leckeren Salat zu beglücken. Dieses Rezept kann ich euch natürlich nicht vorenthalten:


100 g Softaprikosen halbieren und ca. 10 Minuten im Saft von einer Orange einweichen. Gut ¼ l Wasser zum Kochen bringen, salzen, 250 g Couscous einrühren. Vom Herd nehmen und quellen lassen.

Basilikum und Thymian fein hacken. Die Schale von einer BIO-Zitrone abreiben. Eine Knoblauchzehe Schälen, grob hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken. Alles verrühren.

Eine sehr kleine (oder eine halbe) Zwiebel schälen und fein hacken. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin ca. eine Minute andünsten. Aprikosen abtropfen lassen und unter rühren mitdünsten. Vorsicht! Verbrennt beides schnell - lieber runterschalten. Vom Herd nehmen und den Kräuter-Zitrone-Mix einrühren.

Die Zitrone auspressen und den Couscous mit ca. 4 EL Zitronensaft, Salz und orientalischem Gewürz abschmecken. (Ich hab' da so ein Original-Couscous-Gewürz, was ich dann frisch im Mörser mahle. Es gehen aber auch z. B. Koriander und Kreuzkümmel oder andere fertige Gewürzmischungen.) Dann die Kräuteraprikosen unterheben und 150 g Feta darüber zerbröseln.

YUMMY!