Vielleicht haben einige von euch schon mitbekommen, dass die Bloggerlounge wieder eine Aktion mit gemeinsamen Blogposts veranstaltet - über die Spracheigenarten in den verschiedenen Bundesländern. Diesmal bin auch ich dabei. Hier ist also mein Post über die Spracheigenarten in meiner Heimat.
Wie ihr ja wisst komme ich aus Augsburg. Naja. Eigentlich komme ich aus dem Augsburger Umland. Und hier geht's auch schon los: Ich weiss ja nicht, wie das in anderen Gegenden so ist, aber bei uns kann man fast sagen, dass der Dialekt von Dorf zu Dorf unterschiedlich ist.Was ihr
Außerdem ist die sprachliche Zugehörigkeit bei uns nicht so ganz geklärt. WIR meinen ja, dass wir Bayern sind. Leute aus anderen Bundesländern bezeichnen unseren Dialekt als Bayerisch, manche halten uns sogar für Österreicher. Das Problem: Für die "echten" Bayern sind wir auf gar keinen Fall Bayern und reden auch nicht so.
Das rührt da her, dass wir ja eigentlich in Bayerisch-Schwaben leben. Augsburg ist ja schließlich auch die "Hauptstadt" von Schwaben. Hier sind wir also schon beim nächsten Problem angekommen:
Normalerweise wird ja Württemberg mit Schwaben assoziert. Somit "schwätzen" wir eigentlich Schwäbisch. Gott sei Dank nicht so krass wie die "echten" Schwaben aus dem Nachbarbundesland - aber da wir in Schwaben leben, muss man unseren Dialekt wohl als SCHWÄBISCH bezeichnen.Irgendwie geht ein paar Dörfer weiter auch schon das Allgäu los - aber das ist eine andere Geschichte.
Puh. Das wäre geklärt! Wem jetzt noch nicht die Lust am Weiterlesen vergangen ist, der kann jetzt vielleicht noch ein bisschen was dazulernen.
Also los:
"Wir" heißt generell immer "mir". -en am Ende des Wortes wird irgendwie verschluckt. Und aus dem "s" wird mehr oder weniger (je nach Ausprägung des Dialekts) ein "sch".
Deshalb ist das wichtigste was ihr übe Augsburg wissen müsst: Es heißt Augschburg!
Ein extrem wichtiges Wort, ohne das in Bayern wohl keiner auskommt, ist das "fei"! Für "fei" gibt es eigentlich keine Übersetzung, dennoch ist es existenziell! "Fei" wird quasi in jedem zweiten Satz verwendet, zum Beispiel um die Wichtigkeit zu verdeutlichen. Des is' fei echt so!
Ehrlich gesagt tu ich mich ganz schön schwer, Spracheigenarten in meinem Dialekt zu beschreiben. Für mich ist es ja völlig normal so zu sprechen. Was ich aber nicht versäumen möchte, ist euch einige spezielle Wörter oder Wendungen zu zeigen, die man vielleicht nur bei uns so sagt bzw. ausspricht:
Eimer = Küb'l bzw. Kibl
Jacke = Kitt'l
Tüte = Gschdadl
ein bisschen = a weng
zu Hause = dahoim
Straßenbahn = Strossabaa
Damit kann ich nichts anfangen! = Des hot mir koin Wert!
schmutzig = dreckad
jmd hat sich schmutzig gemacht = jmd hat sich volldreckld
Pfütze = Batschlach
alle Leute außerhalb Bayerns = (Sau-)Preissn ;-)
Auf Wiedersehen! = Pfiads eich!
Ich hoffe ich konnte euch unsere "Spracheigenarten" ein bisschen näher bringen. Am einfachsten ist aber immer noch: Kommt zu uns, ins schönste Bundesland Deutschlands und überzeugt euch vor Ort. :-)
Eure Anna
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Montag, 29. Oktober 2012
Donnerstag, 7. Juni 2012
God save The Queen! {The Queen's Diamond Jubilee}
Vergangenes Wochenende wurde auf der Insel mal wieder richtig gefeiert!
Seit nunmehr 60 Jahren sitzt Elizabeth II nun auf dem Thron des United Kingdom und ist beliebter denn je. Sie ist außerdem neben Königin Victoria im Jahre 1897 die bisher einzige britische Königin, welche jemals ein diamantenes Jubiläum feierte.
60 JAHRE! Boah! Seit 1952! Sogar meine Großeltern waren damals noch Kinder oder Jugendliche. Der Zweite Weltkrieg war gerade seit ein paar Jahren zu Ende. Frauen hatten zu Hause zu bleiben und waren ausschließlich für Kindererziehung und Haushalt verantwortlich. Londoner Vermiteter hingen Schilder an ihre Wohnungen: "Keine Iren! Keine Schwarzen!". In der Schweiz waren Frauen noch nicht berechtigt, an Wahlen teilzunehmen. [...] Man könnte noch unzählige weitere Beispiele nennen, denn es hat sich viel verändert in den letzten 60 Jahren - Gott sei Dank!
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| oh so lovely! (anno 1953) |
Dass ich ein riesen Fan von England, Großbritannien, London, den Briten, Tee, Topshop, Jane Austen, der Königlichen Familie und natürlich der Queen bin, brauch ich euch wahrscheinlich nicht mehr zu erzählen.
Die Queen find' ich super! Sie steht für Beständigkeit und zieht sich seit Jahrzenten wie ein roter Faden durch die britische Geschichte. Sie verstellt sich nicht, bewahrt dennoch Haltung und ist wohl das beste Staatsoberhaupt, das man sich vorstellen kann. Die Briten haben da weniger Stress, als wir mit unseren Bundespräsidenten. (Das ist aber eine ganz andere Geschichte ...)
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| Elizabeth II and Prince Philip (anno 2012) |
Schick ist sie auch immer, unsere Lizzie. 2009 war ich im Buckingham Palace auf einer Ausstelleung über die Queen und das Commonwealth. Gezeigt wurden hauptsächlich Kleider, die sie auf ihren unzähligen Reisen in die Mitgliedsstaaten des Commonwealth trug. Bei ihrer ersten Reise als frischgebackene Königin 1952 nach Australien hatte sie sage und schreibe 100 Kleider dabei! Heute ist sie da etwas sparsamer ...
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| schon immer schick, diese Queen |
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| Lizzie trägt Signalfarben |
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| blau.blau.blau. |
Gefeiert wurde das Jubiläum natürlich nicht nur auf offizieller Seite. Ganz Großbritannien fieberte mit und feierte seine Königin. TOPSHOP launchte beispielsweise eine wunderbare Jubilee-Kollektion, die ich mir am liebsten komplett bestellt hätte♥ Aus Geldmangel ging das aber natürlich nicht und ich belies es beim Ankucken.
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| TOPSHOP - favourites ♥ |
Das Festwochenende beinhaltete unter Anderem einen Festgottesdienst in St Paul's, ein Netz aus Leuchtfeuern in ganz Großbritannien und ein riesiges Konzert vor dem Buckingham Palace mit einem noch riesigeren Star-Aufgabot (Robbie Williams, Sir Paul McCartney, Kylie Minogue, Sir Elton John, Will.i.am, Jessie J, Gary Barlow, ...)
Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war wohl die Bootsparade auf der Themse, bestehend aus einer Flotte von 1000 Booten, angeführt von der Queen und ihrer Familie in der Royal Barge. Das Wetter war natürlich typisch London - es regnete. Die Londoner ließen sich ihre Laune dadurch aber nicht verderben und schauten sich das Spektakel mit Union Jack-Gummistiefeln, Union Jack-Regenschirmen, Union Jack-Mänteln und natürlich Union Jack-Fähnchen ausgestattet vom Ufer aus an.
Hach, wie gerne wäre ich dabei gewesen! :)
Hier hab ich noch ein tolles Video für euch, welches die Highlights des Diamond Jubilee in zwei Minuten zusammenfasst!
Mir bleibt nur noch eines zu sagen:
Pics via:
- www.thediamondjubilee.org
- de.omg.yahoo.com
- matthewhocter.blogspot.de
- www.topshop.com
- www.thetelegraph.co.uk - www.zimbio.com
- static.guim.co.uk
Mittwoch, 28. März 2012
Mittwoch/20:15 Uhr/Pro7 - Mein Leben hat wieder einen Sinn!
Heute Abend um 20:15 Uhr ist es endlich soweit: Die 8. Staffel von Grey's Anatomy startet im deutschen Fernsehen. Ich freu' mich darauf schon seit Wochen wie ein kleines Kind. Endlich erfahren wir, wie es mit Meredith, Derek und der kleinen Zola weitergeht.Was wird aus Christina und Owen, wird sie das Baby vielleicht doch bekommen? Wie geht es mit Callie, Arizona, Lexy, Mark, Alex, April, Jackson usw. weiter? Grey's Anatomy zieht mich seit Jahren in seinen Bann, ich bin total verrückt danach und ich dreh' durch, wenn ich mal eine Folge verpasse. Nicht, dass ihr jetzt denkt ich will wegen Grey's Medizin studieren - so ist es sicher nicht :D - aber die Kombination aus Drama- und Krankenhausserie ist schon echt gelungen.
I <3 IT
I <3 IT
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| Teddy und Henry |
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| Christina und Meredith mit Zola |
AUßERDEM geht's auch mit Private Practice wieder los heute Abend! Auch der Grey's-Ableger ist mittlerweile schon bei der 5. Staffel angekommen. Themen und Aufmachung der Serien sind natürlich ähnlich, aber trotzdem ist Private Practice spannend und bestimmt nicht langweilig. Sind wir also auch hier gespannt, wie das Leben der Ärzte in L.A. so weitergeht. Ich freu' mich ja soooooo!
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| Cooper und Pete |
Seid ihr auch Fans der beiden Serien? Oder gibt es eine andere Serie, nach der ihr total verrückt seid?
Sonntag, 4. März 2012
Die iPhone-Frage
Facebook weiß genau was ich will! Da will man den Chat schließen und landet zufällig auf der Seite eines dubiosen iPhone Verkäufers. Das muss Schicksal sein, oder?
Eher nicht, Facebook weiß nur, dass ein Großteil der Mädels in meinem Alter auf Schuhe, Taschen und eben auf das iphone steht; das nennt Facebook dann personalisierte Werbung.
Dann komme ich immer zu folgendem Fazit: Wenn das digitale Leben und das Internet mobil wird, dann wird zunächst einmal auch MEIN digitales Leben mobiler und damit wird dasselbe auch zur Gewohnheit. Ich muss mich nicht mehr AKTIV vor den Bildschirm setzen um zu surfen, ich kann mich einfach so nebenbei informieren und unterhalten. Fast wie beim Radiohören. Man entscheidet selbst, wie aufmerksam man rezipiert (das ist so ein Fremdwort für Medien nutzen :D).
Das wars von mir und meiner Konsum-Krise.
Machts euch wenn möglich nicht so viele Gedanken über den Kauf eines Smartphones wie ich und kaufts einfach was ihr wollts, soll ja gut für die Wirtschaft sein ;-)!
Eher nicht, Facebook weiß nur, dass ein Großteil der Mädels in meinem Alter auf Schuhe, Taschen und eben auf das iphone steht; das nennt Facebook dann personalisierte Werbung.
Und trotzdem lässt es mich nicht kalt, weil das iPhone heute ungefähr das ist, was früher der Gameboy war. Den Gameboy gibt’s nicht mehr und es gibt auch niemanden mehr, der mir den Gameboy einfach so zu Weihnachten schenkt, weil ich irgendwann mal gesagt hab, dass der Gameboy von Anna so toll ist.
Der Gameboy von heute – das iPhone – ist nämlich vor allem Eines: Zu teuer.
Aber wir sind einfach immer noch ein bisschen Kind, wenn es darum geht etwas haben zu wollen, was andere auch haben und was vermeintlich toll ist.
Ich will halt selber wissen, ob es wirklich toll ist!
Und ich will nicht, dass meine Freunde mir keine SMS mehr schreiben, weil ich kein WhatsApp habe.
Ich will halt selber wissen, ob es wirklich toll ist!
Und ich will nicht, dass meine Freunde mir keine SMS mehr schreiben, weil ich kein WhatsApp habe.
Nun studiere ich zwar „Medien“, aber ich bin trotzdem kein „Innovator“, der am Erscheinungstag vor dem Apple-Store übernachtet. Innovation - das lernt man in so einem Studium - ist ein individueller und sozialer Veränderungsprozess. Neben der echt unsympathischen Gruppe der Innovators, die eben nachts vor dem Apple-Store warten, gibt es also auch noch die Early Adopters (also Menschen, die sich halt in der Woche danach das Iphone holen) und die Early Majority (z.B. die Anna, die sich halt ein iPhone 4 kauft, obwohl es schon das 4S gibt). Ja und dann gibt’s da noch die Laggards, also die Nachzügler oder Trödler (das bin dann wohl ich!)
Ich bin absolut kein Apple-Gegner, und ich bin eigentlich auch niemand, der sich gegen den technischen Fortschritt stellt (das hat ja eh keinen Sinn). Aber ich hab einfach etwas gegen Gruppenzwang und Monopolisierung. Gut, dann dürfte ich auch nicht bei Google bloggen und müsste auch meine Facebook-Aktivitäten einstellen. Das Argument zählt also irgendwie doch nicht.
Aber ich mag es auch nicht, wenn sozusagen wegen meiner Nachfrage für mich produziert wird.
Ich mag gebrauchte Sachen - ich hab immer schon gebrauchte Handys gehabt, ich hab ein gebrauchtes MacBook und ich hab neuerdings gebrauchte Kopfhörer. Ich finds toll, wenn ich den Sachen noch einen Sinn geben kann, bevor sie bei jemand anderem im Schrank rumliegen oder sogar weggeworfen werden (und natürlich auch weil Second Hand einfach billiger ist).
Ich adoptiere quasi die vernachlässigten Gegenstände meiner Bekannten. Wenn jemand sein iPhone vernachlässigen sollte, wäre ich sofort bereit mich darum zu kümmern! ;-)
Es muss auch nicht unbedingt ein iPhone sein.
Ich mag gebrauchte Sachen - ich hab immer schon gebrauchte Handys gehabt, ich hab ein gebrauchtes MacBook und ich hab neuerdings gebrauchte Kopfhörer. Ich finds toll, wenn ich den Sachen noch einen Sinn geben kann, bevor sie bei jemand anderem im Schrank rumliegen oder sogar weggeworfen werden (und natürlich auch weil Second Hand einfach billiger ist).
Ich adoptiere quasi die vernachlässigten Gegenstände meiner Bekannten. Wenn jemand sein iPhone vernachlässigen sollte, wäre ich sofort bereit mich darum zu kümmern! ;-)
Es muss auch nicht unbedingt ein iPhone sein.
Aber dann gibt es da auch noch die Grundsatzfrage „SMARTPHONE“:
Ich will nicht überall erreichbar sein.
Ich will nicht überall über Facebook-Neuigkeiten benachrichtigt werden.
Ich will keine Angry-Birds-Sucht entwickeln und überall spielen müssen. (Dasselbe gilt auch für Monster Pet Shop, Anna ;D)
Aber: Ich will fortschrittlich leben.
Dann komme ich immer zu folgendem Fazit: Wenn das digitale Leben und das Internet mobil wird, dann wird zunächst einmal auch MEIN digitales Leben mobiler und damit wird dasselbe auch zur Gewohnheit. Ich muss mich nicht mehr AKTIV vor den Bildschirm setzen um zu surfen, ich kann mich einfach so nebenbei informieren und unterhalten. Fast wie beim Radiohören. Man entscheidet selbst, wie aufmerksam man rezipiert (das ist so ein Fremdwort für Medien nutzen :D).
Ihr denkt euch wahrscheinlich "Mensch Mädl, kauf dir halt einfach so ein Teil"
Aber so ist das, wenn man Medien und Kommunikation studiert; man will diese digitale Welt objektiv betrachten, kommt jedoch nicht umhin auch selbst ein Teil von ihr zu werden.
Wenn man Medien und Kommunikation studiert, hat man aber auch viele Vorteile: Man darf kostenlos ein Semester lang das iPad 2 testen und damit Teil eines Forschungsprojektes mit dem Namen "UniPad" sein. Ich vermute mal, dass die Aktion unseres Lehrstuhls, 50 iPads an uns Studenten zu verteilen, ohne den Support von Apple nicht möglich wäre.
Trotzdem freu ich mich darauf, diesen mobilen Wahn endlich (ohne dass mein Urlaubsbudget darunter leidet) austesten zu können und ich hoffe einfach, dass ich nicht hängen bleib oder dass ich dann wenigstens den Kauf eines iPhones rechtfertigen kann. ;)
Ich will schließlich nicht, dass meinen Kindern mal sowas passiert:
Das wars von mir und meiner Konsum-Krise.
Machts euch wenn möglich nicht so viele Gedanken über den Kauf eines Smartphones wie ich und kaufts einfach was ihr wollts, soll ja gut für die Wirtschaft sein ;-)!
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